Grippe-Impfung

Die Grippe (Influenza) ist eine oftmals schwerwiegende Infektion der Atemwege. Im Gegensatz zu einer normalen Erkältung kommt sie häufig plötzlich und überfallsartig mit hohem Fieber. Es gibt leichtere Verläufe, auf der anderen Seite können besonders schwere Fälle, insbesondere bei geschwächten Patienten sogar tödlich enden.

Medikamente können bei einer Grippeerkrankung nur begrenzt helfen, allenfalls Symptome lindern.

Ein Schutz gegen die Grippe ist die jährliche Grippeschutzimpfung im Herbst. Insbesondere für über 60jährige, chronisch Kranke und Schwangere wird wegen ihrer besonderen Gefährdung durch eine Erkrankung die Impfung empfohlen. Aber auch medizinisches Personal sollte sich zum eigenen Schutz und zum Schutz der Patienten impfen lassen.

Weitere unabhängige Informationen zur Grippe finden Sie auf den Infektionsschutzseiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) unter https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/grippe-influenza/. Informationen zur Impfung bietet die BzGA unter https://www.impfen-info.de/grippeimpfung/?pk_campaign=grippeKurzURL

Erkältungskrankheiten

Erkältungskrankheiten mit Halsschmerzen, Schnupfen und Husten sind in der Regel von Viren verursacht und können durch Ruhe und symptomatische Therapie gelindert werden. Bei anfänglichem Fieber mit Kopf- und Gliederschmerzen empfehlen wir ASS, Ibuprofen oder Paracetamol als Einzelmedikamente. Abschwellendes Nasenspray zur Nacht für wenige Tage hält die Nasennebenhöhlen und Ohren belüftet, ebenso heilsam wirkt eine Dampfinhalation. Asthma und COPD-Patienten sollten ihre Dosieraerosole regelmäßig inhalieren. Hustenstiller sollten nur zur Nacht bei anhaltender Störung des Nachtschlafes eingenommen werden. Sollte nach 3 Tagen eine erhöhte Körpertemperatur nicht zurückgehen oder im weiteren Verlauf (wieder) ansteigen kommen Sie bitte in die Praxis. Auch sollten anhaltender, trockener Reizhusten sowie längere Schmerzen im Bereich der Nasennebenhöhlen oder Ohren ärztlich beurteilt werden.

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